
»Runter vom Zaun!« Es war ein Sommerferientag 1993, als ich über den Zaun der Zeche Minister Achenbach in Lünen-Brambauer klettern wollte. Mein Vater war dort Bergmann, wie schon einst meine Großväter – doch der Bergbau war bereits gestorben…
In diesem Buch verwebe ich in einer liebevollen, visuellen Symbiose meine Familiengeschichte mit der Stadtgeschichte. Mit vielen Fotos, Karten und Grafiken berichte ich über die letzten Tage des Bergbaus, wie ich ihn als »bergfremdes« Kind mit allen Sinnen in den Lüner Stadtteilen Alstedde und Brambauer miterlebt habe.
- Viele Grafiken, Karten und Fotos
- mit visuellem/geografischem Inhaltsverzeichnis
- 212 Seiten Hardcover mit Erinnerungen, Anekdoten, Fakten
- 29,99 €
Erinnerungen an das, was war – und das, was bleibt!
Überall im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-8192-6342-2) oder direkt bei BoD:




Ruhr Nachrichten vom 14.07.2025
Warum dieses Buch?
Noch ein Bergbau-Buch?
Ja, denn es ist eines aus einer besonderen Perspektive:
Mein Vater und meine Großväter waren Bergleute. Auch die
meisten anderen Männer in meiner Familie waren irgendwann
einmal in ihrem Berufsleben »Kumpel« auf der Zeche Minister
Achenbach in Lünen-Brambauer oder anderswo im Bergbau.
Nur ich selbst fuhr nie in echtes Bergwerk ein. Denn als ich 1983 auf die Welt kam, lagen die Zechen schon im Sterben. Ich sah Zechenschließungen und Sprengungen, erlebte den Strukturwandel und große Veränderungen – in Lünen und in meiner Familie.
Dieses Buch beschreibt meinen Blick als Kind auf die damalige Zeit und soll eine Brückeschlagen zwischen denen aus dem Bergbau und jenen, die ihn nie erlebt haben.
Nicht unterfordernd für die Fachleute, die dabei waren; nicht überfordernd für diejenigen, die erst Jahre nach dem Bergbau auf die Welt kamen.
Das Buch beleuchtet viele Aspekte aus den letzten Tagen: Über die Menschen, die zu meinem Vater in den Garten kamen, weil er Knappschaftsältester war. Über Schweine, die angeblich mal in unserem Wohnzimmer hausten. Über den Klang der Kohle, die vor unser Haus geschüttet wurde. Über Staublungen, über eine starke Gemeinschaft und warum Brambauer zwei Friedhöfe hat.
Neugierig, warum der Steiger denn nun am ersten Mai kam? Die Antwort gibts im Buch. Viel Vergnügen und Glückauf damit!