Waldbilder
Hier gibt es nur Waldbilder. Ja genau. Wald zum entspannen. Hier knacken zwar keine Zweige, es hämmert kein Specht und es riecht nicht nach Kiefernadeln – aber schön ist es dennoch! Genießen und dann ab in den echten Wald (alle Fotos sind in Lünen, Selm oder drumerhum aufgenommen worden).










Ein Wald ist ein riesiger Spielplatz, auf dem es so viel zu entdecken gibt: Stöcker aufheben, Grashalme umknicken, Blätter durcheinander wirbeln, Vogelstimmen lauschen, Blumen riechen, Steine aufheben (und in den Bach werfen), auf größere Steine hinauf klettern und auf umgefallene Bäume ebenso. Der Wechsel von Licht und Schatten, weicher Laubboden, feste Erde, hier und da mal ein Pilz, aber auch pieksen an Brombeerstrauchstacheln und Brennnesseln. Regenwürmer, Ameisen, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Eichhörnchen, Spatz und Kuckuck, es wuselt überall, doch nie zu viel…. oder wie ein Selmer Bauer zu mir sagte: »das Beste, was Sie für Ihr Kind machen können!«
er Wald tut gut. Von »Brigitte« über »Spektrum der Wissenschaft« bis zur »Zeit« finden sich quer durch alle Qualitäten Berichte und Studien über den Wald.
Google liefert 31 Mio Ergebnisse zu den Begriffen »Wald gesund«. Für geplagte Großstädter ist youtube voll mit Vogelstimmen, Waldgeräuschen, Bachrauschen und Gewitterregen, der aufs Land nieder geht. Es gibt Waldkindergärten, deren pädagogischer Schwerpunkt in und mit der Natur liegt. In Japan gibt es das sogenannte »Shinrin yoku«, was sich mit »Waldbaden« übersetzen lässt. Der amerikanische Schriftsteller Henry David Thoreau zog sich im 19. Jahrhundert sogar bewusst für zwei Jahre in den Wald zurück (und schrieb ein Buch darüber). Die alten Germanen glaubten an einen »Weltenbaum«, die Esche Yggdrasil, die den gesamten Kosmos verkörpern sollte. Und das weite Teile der Menschheit in Städte leben, ist noch nicht so lange, bezogen auf die Geschichte der Menschheit.