In Waltrop, an der Grenze zu Lünen,  steht das Haus Wilbring mitsamt Schlossruine aus dem 17. Jahrhundert.

Auf den ersten Blick ist die Ruine heute beinahe unsichtbar geworden.  Als ich 1989 das erste Mal zur Ruine ging, ragte der Turm mit seinen vier kleinen Ecken noch über den benachbarten Wald gut sichtbar hinweg. Mittlerweile ist der Wald mindestens so hoch wie der Turm und aus der Ferne nichts erkennbar. Ist man näher dran, erledigt viel Efeu den Rest, welcher den gesamten Turm bedeckt.

Wilbringen  um 1950 (Foto: Heinrich von Papen)

Am Haus Wilbringen ist heute die Reitanlage Wilbringen. Ein Weg führt vom Kanal bzw. der Straße Im Knäppen (Waltrop)  auf das Gelände; ein anderer Weg von Brambauer.


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Vorburg und Ruine sind nicht öffentlich zugänglich, weil die Ruine Einsturzgefährdet ist. Eine Ausnahme ist der jährliche »Tag des Denkmals«, an dem durch die Vorburg bis zur Brücke der Ruineninsel heran gegangen werden kann. Die Insel selbst bleibt versperrt.

Die Brücke zur Vorburg. Alles dahinter ist Privatgelände und nicht begehbar.
Die Ruineninsel von der Vorbug gesehen
Auf der Brücke zur Ruine
1989 trug die Kolpingfamilie Brambauer zahlreiche Informationen für eine Andacht am Marienaltar bei Schloss Wilbringen zusammen.

Der Marienaltar, von dem im Kolpingtext die Rede ist, wurde Anfang der 1990er Jahre zum Hof Elmenhorst (»Ida´s Plätzchenstube«) versetzt.

Der Marienaltar Wilbringens am neuen Standort

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