Geschichte(n)
zwischen
Lünen und Selm

Lokale Geschichten sichtbar gemacht – mit Karten, Fotografien und historischen Quellen.

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Neue Beiträge:

  • Türen in Lünen

    Türen in Lünen

    Durch Lünens historische Altstadt bin ich schon so oft in meiner Mittagspause gelaufen. Doch erst jetzt sind mir die teilweise sehr schönen Haustüren aufgefallen. Hier einige…

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  • Wie viel Verkehr fließt durch Selm?

    Wie viel Verkehr fließt durch Selm?

    Als ich über die Querungshilfe auf der Selmer Münsterlandstraße schrieb, kam mir die Frage: Wie viele Autos fahren denn überhaupt wirklich dort entlang? Also hab ich…

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  • Keine Querungshilfe an der Münsterlandstraße?

    Keine Querungshilfe an der Münsterlandstraße?

    »Eine Mittelinsel berge zu viele Gefahren.« Mit dieser Begründung hat Selm Bürgermeister Heinz-Georg Mors den bisherigen Plan einer Querungshilfe zwischen Auenpark und Seilandsiedlung beim Bürgerarbend zurückgewiesen,…

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  • Selms neue Busverbindungen ab Mai 2026

    Selms neue Busverbindungen ab Mai 2026

    Zum 25. Mai 2026 tritt der neue Nahverkehrsplan der VKU in Kraft. Die altbekannten Linien R19 und D19 verschwinden, dafür kommt das neue X- und Y-Liniensystem…

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  • »Das war mein Leben«: Erika und ihre Liebe zur Zeche Minister Achenbach

    »Das war mein Leben«: Erika und ihre Liebe zur Zeche Minister Achenbach

    Erika Kreisherr-Matthes aus Brambauer lässt nichts auf den Bergbau kommen: »Das war mein Leben. Das war eine schöne Zeit!«. Schon als Sechsjährige schlich sie sich heimlich…

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  • Dr. Vollmers Miniatur-Nachbau der Zeche Minister Achenbach IV

    Dr. Vollmers Miniatur-Nachbau der Zeche Minister Achenbach IV

    Angefangen hatte alles im Keller von Dr. Friedrich Vollmer. Nun begrüßt das ehemalige Bergwerk im Maßstab 1:89 die Besucher des Brambauer Krankenhauses – und lässt sogar…

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  • Pause auf Achenbach

    Pause auf Achenbach

    Mein Großvater Josef Riehs (rechts) mit anderen Kumpeln beim Buttern. Mit Fleischwurst, Dosenbier und einer Flasche Korn. Das Bild wurde ungefähr in den 1970er Jahren aufgenommen…

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  • Ab ins Ufo! Besichtigung im Ei des Colani

    Ab ins Ufo! Besichtigung im Ei des Colani

    Im Mai 1995 »landete« das von Luigi Colani entworfene »Ufo« auf dem ehemaligen Förderschacht von Minister Achenbach IV in Lünen-Brambauer. Viele Firmen saßen dort oben, sogar…

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  • Wohin der Selmer Regen fließt

    Wohin der Selmer Regen fließt

    Kürzlich regnete es wie aus Kübeln, als ich an einer Trauerfeier auf dem Selmer Friedhof teilnahm. Was ich in diesem Moment nicht wusste: Mitten durch den…

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  • Von Römern und Hünen – Der Heikenberg in Alstedde

    Von Römern und Hünen – Der Heikenberg in Alstedde

    So ähnlich klingen viele Sagen über den Alstedder Heikenberg. Auf mich übte er als Kind schon eine besondere Wirkung aus. Vielleicht, weil die alten Germanen und…

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Das Dorf wird getragen von Glaube, Gewissheit und einer alten Sage. Doch die ländliche Idylle trügt: Als der Graf gegen jede Vernunft so tief im Münsterland nach Kohle graben lässt, bricht die moderne Welt unaufhaltsam über das Dorf herein. Zwischen Gier nach dem »schwarzen Gold« und der Angst vor dem Verlust der Heimat entbrennt ein Streit, der tiefe Gräben durch die Gemeinschaft zieht. Als dann noch ein Mann tot im Wald gefunden wird, öffnet sich der Blick in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 – und zeigt, wie nah Vergangenheit und Gegenwart beieinanderliegen.

Mittendrin: Zwei Seelen, die zufällig einander begegnen, erkennen einander im Denken, im Zweifel, in der Sehnsucht nach einem anderen Leben. Was zwischen ihnen entsteht, ist ein leises Versprechen, eine Ahnung von Glück, die so wenig in dieses Dorf passt wie die Kohle unter seinen Feldern.

geschichte(n)

Dabei beginne ich nicht einfach mit einer fertigen Karte. Schritt für Schritt entsteht aus Straßenverläufen, Gebäuden, Gewässern und Grünflächen ein neues Bild meiner Heimat. Viele Grundlagen stammen aus frei verfügbaren Geodaten, die ich anschließend aufbereite, ergänze und grafisch neu interpretiere.

Doch die eigentliche Arbeit beginnt erst danach: Wege werden angepasst, Flussläufe gestaltet, Vegetation ergänzt und Farben bewusst reduziert, damit die Karten nicht technisch, sondern lebendig wirken. So entstehen keine klassischen Navigationskarten, sondern atmosphärische Darstellungen regionaler Geschichte.

Besonders faszinieren mich die Veränderungen einer Landschaft im Laufe der Zeit. Wo heute Straßen und Wohngebiete liegen, befanden sich früher Felder, Zechenanlagen oder alte Wasserläufe. Genau diese Spuren versuche ich sichtbar zu machen – zwischen Lippe, Bergbau, Siedlungsgeschichte und dem Wandel meiner Heimatregion.

Meine Karten sollen deshalb nicht nur Orientierung bieten, sondern Geschichten erzählen. Sie zeigen, wie eng Landschaft, Erinnerung und lokale Geschichte miteinander verbunden sind.