mal vor, mal zurück…
Heute Nacht wurden die Uhren auf Winterzeit umgestellt, also auf unsere normale Zeit – und manch einer gelangte wieder ins Grübeln: Wie war das noch mit der Zeitumstellung? Eine Stunde vor oder zurück? Hier ein paar Tipps, um das nicht mehr zu vergessen:
Im Grunde ist es ganz einfach: Im Frühjahr eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück. Hier bei uns in Deutschland gibt es einen sehr bildlichen Merkspruch dafür:
Im Frühjahr werden die Stühle und Tische vor das Lokal gestellt; im Herbst kommen sie zurück ins Lager.
In den USA gibt es das kleine Wortspiel »spring forwad, fall back« (springe vorwärts, fall zurück). Wortspiel deshalb, weil »spring« gleichzeitig auch Frühling heißt und »fall« (neben autumn) Herbst.
Ich habe auch noch einen dritten Weg, über den ich mir das merke: Wenn man die Ziffern der Uhr durch die Monatsnamen ersetzt, fällt der Zeiger bei jeder Zeitumstellung »nach unten«. Im Frühjahr also eine Stunde vorwärts, im Herbst eine Stunde zurück. In dem Zusammenhang lässt sich zudem schlicht und einfach merken: Wie die Blätter, so fällt auch der Zeiger im Herbst (eine Stunde zurück). Im Frühjahr dann anders herum.
Die Zeitumstellung ist stets am letzten Sonntag im März und Oktober. Wie auf dem Schaubild ersichtlich, ist die Sommerzeit zwei Monate länger als die normale Winterzeit. Doch trotz toller Merksätze: Ich bin gegen die Zeitumstellung und für die dauerhafte Normalzeit.

