Schautafel umgehauen
Vermutlich Freitag haben sich irgendwelche Vandalen an der Schautafel im Mühlenbachtal ausgelassen und sie aus der Verankerung gerissen. Aufgrund ihrer Dreibein-Konstruktion blieb sie zunächst stehen, wenn auch ziemlich wackelig. Nun liegt sie quer neben den Bänken.
Am Samstag hatte ich davon erfahren, als ein älterer Herr an meine Tür klingelte um mir zu sagen, dass dringend etwas an der Tafel gemacht werden müsse, bevor sie jemanden auf dem Kopf falle. Der Sauerländische Gebirgsverein ist zwar Eigentümer, aber mein Name steht ja auf der ausgehangenen Karte. Zu Schaden kommen wird glücklicherweise niemand, denn seit Montagmorgen liegt sie die Tafel quer neben den Bänken. Ich weiß nicht wer es war und ob es mutwillig oder als Vorsichtsmaßnahme geschah, aber fest steht nun, dass die Tafel jetzt nicht mehr steht.
Natürlich wurden die beiden Bänke – die ja öfters beschädigt werden- auch wieder am Freitag »bearbeitet« und ein Brett herausgerissen.
Zukunft ungewiss
Wie es nun weiter geht, weiß ich noch nicht. Ich hatte ich mich bisher nur einmalig um die Ecke gekümmert und meine Karte aufgehangen. Beim SGV habe ich bisher leider niemanden erreichen können. Die Zukunft der Schautafel bleibt also zunächst ungewiss.
Eigentlich beabsichtigte ich, im Sommer eine neue Karte dort aufzuhängen, da die Sonne der aktuellen sehr zu schaffen gemacht hat. Hier werde ich -nachdem die Tafel nun gefallen ist- noch abwägen, ob es sich lohnt Geld und Mühe dafür aufzubringen. Kurt Glodnys aufwendig geschnitzten Schilder, die die Bäche im Tal kennzeichnen, werden ja auch regelmäßig beschädigt oder mit sinnlosen Abkürzungen besprüht. Mittlerweile sind einige schon hinter Zäunen verschwunden. Überhaupt scheinen einige den Zweck dieser Sitzecke nicht zu verstehen. Gestern hielt bespielsweise ein roter Kleinwagen an: Die Fahrer schlugen ihre Fußmatten an den Baum zwischen den Bänken und leerten ihre Aschenbecher aus! Dann rasten sie Richtung Brambauerstraße davon… .


